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Lithopaedion

Das Lithopaedion, auch Steinkind oder Steinfrucht, ist ein abgestorbener, versteinerter Fötus im Mutterleib.

Ein Lithopaedion entsteht, wenn ein abgestorbener Fötus einer Bauchhöhlenschwangerschaft, einer Eileiterschwangerschaft oder eines Gebärmutterrisses nicht, wie üblich, vom Körper resorbiert (wie üblich bei Embryonen vor dem dritten Monat), sondern durch Aufnahme von Kalk eingekapselt und mumifiziert wird. Die Existenz eines versteinerten Fötus im Körper der Mutter kann Beschwerden wie Beckenschmerzen verursachen, allerdings auch symptomlos verlaufen. Teilweise wird die Steinfrucht erst nach dem natürlichen Tod der Mutter entdeckt. Aufgrund möglicher Komplikationen ist eine chirurgische Therapie angebracht. Die Lithopaedionbildung ist beim Menschen äußerst selten. Es wurden bisher weniger als 300 Fälle dokumentiert. Ein bekannter Fall ist das Steinkind von Sens.

- (Quelle: Wikipedia)

Winterschlaf am Himmel…

Ein blinder Passgier überlebt einen ungewöhnlichen Höhenflug.

Am 4. Juni 1969 flogen die zwei kubanischen Studenten Armando Socarrás Ramirez und Jorge Pérez Blanco mit dem Flugzeug von Kuba nach Spanien - allerdings nicht, wie es sich gehört, im Fluggastraum, sondern als blinde Passagiere versteckt im Radkasten einer DC8 der Iberia Airlines.

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Als die Mechaniker bei der routinemäßigen Wartung in Madrid den Radkasten öffneten, fiel nur einer der beiden jungen Männer, nämlich Socarrás, auf das Rollfeld; der andere war unglücklicherweise schon beim Landeanflug abgestürzt. Unverzüglich brachte man Socarrás, der wie durch ein Wunder noch lebte, in ein Krankenhaus, wo er gegen Schock und Unterkühlung behandelt wurde.

Nur mit Hemd und Hose bekleidet, war der Student einer Temperatur von -40°C, stundenlangem Sauerstoffmangel und einem viermal schwächeren Luftdruck als in Meereshöhe ausgesetzt gewesen. Der Flug in 8800 m Höhe hatte ihn in Regionen getragen, wie sie sonst nur die erfolgreichsten Bergsteiger im Himalaya erleben; aber diese klettern langsam bergan, so daß sie sich allmählich anpassen können, während Socarrás’ Flugzeug rund 500-600 Höhenmeter pro Minute bewältigt hatte.

Die Wissenschaftler hatten für das wundersame Überleben von Socarrás nur eine Erklärung: Er mußte während des Flugs in eine Art Winterschlaf verfallen sein. Wenn die Körpertemperatur sinkt, nimmt auch der Sauerstoffbedarf ab, und bei dem jungen Mann hatte sich der Körper offensichtlich genau in der richtigen Geschwindigkeit und im richtigen Ausmaß abgekühlt, so daß er nicht erfror, sondern dank des gesunkenen Sauerstoffbedarfs überlebte.

- (Quelle: Hätten Sie’s gewusst?)

TomTato™ - All Vegetable Plants - Thompson & Morgan

Es ist die eierlegende Wollmilchsau unter den Pflanzen: Die „Tomtato“ ist nämlich Tomate und Kartoffel. Die britische Firma Thompson & Morgan kreierte mit der „Tomtato“ aus zwei Pflanzen eine – unter der Erde wachsen Kartoffeln, oben in der Sonne gedeihen bis zu 500 Cocktailtomaten an den Zweigen. Die „Tomtato“ ist übrigens kein Produkt aus dem Reagenzglas, sondern Ergebnis ausgefeilter Gärtnereikunst: Da Kartoffeln und Tomaten Nachtschattengewächse sind, kann man die beiden Pflanzen nämlich „aufeinanderpfropfen“ und so zusammenwachsen lassen. Eine Pflanze kostet umgerechnet elf Euro – es spricht also nichts dagegen, das Pflanzenwunder im eigenen Garten einzupflanzen.

- (Quelle. Thompson-Morgan.com)

Das am längsten andauernde Laborexperiment der Welt…

Es ist das Pechtropfen-Experiment und wurde im Jahre 2003 ins Guinness-Buch der Rekorde aufgenommen.

In dem Experiment des australischen Physikers Thomas Parnell sollte die Zähflüssigkeit von Pech demonstriert werden. Im Jahr 1927 begann der Versuch, indem Parnell einen Trichter mit flüssigem Pech füllte. Er ließ das Pech 3 Jahre lang sich setzen und aushärten und öffnete dann den Trichter. Obwohl das Pech steinhart zu sein scheint, löst sich alle paar Jahre ein Tropfen, der in einem Behälter aufgefangen wird. 

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Bislang, seit dem Jahre 1927 fielen 8 Tropfen, jeweils einer im Jahre 1938, 1947, 1954, 1962, 1970,1979, 1988 und 2000.

- (Quelle: Wikipedia)

"Forschern der University of Washington ist es erstmals gelungen, die Handbewegung eines anderen Menschen mit Gedankenkraft fernzusteuern."

- (Quelle: Spiegel)

Ein Mann klaut Straße in Rußland…

In einer nächtlichen Aktion hat im Norden Russlands ein 40-jähriger Mann eine ganzen Straße mitgehenlassen. Der Dieb habe mit einem Kranwagen insgesamt 82 Betonplatten einer Landstraße abgebaut, wie die Polizei in der Teilrepublik Komi mitteilte.

- (Quelle: focus.de)

"China hat mehr Schweine als die nächsten 43 Schweine produzierenden Länder in der Weltrangliste kombiniert."

- (Quelle: China Real Time)

Hund rettet Katze mit Blutspende

Der Feind als Freund: Katze Rory litt an einer Vergiftung, nur durch die Bluttransfusion eines Labradors überlebte sie. Solche Transfusionen zwischen Hund und Katze sind ein Extremfall in der Tiermedizin.

- (Quelle: sueddeutsche.de)

Einbrecher…

In Moskau ist ein auf frischer Tat ertappter Einbrecher aus dem neunten Stock eines Hochhauses in den Tod gesprungen. Als der Wohnungsinhaber den Einbrecher, den er beim Durchwühlen seiner Sachen erwischt hatte, fragte, was er in seiner Wohnung mache, antwortete dieser: «Nichts», riss die Balkontür auf und sprang in die Tiefe.

- (Quelle: deecee.de)

Adresse nicht gefunden…

In Tokio werden die Häuser nicht entsprechend ihrer Lage in numerischer Reihenfolge beziffert, sondern entsprechend der Reihenfolge, in der die Baugenehmigungen erteilt wurden…

- (Quelle: docstoc.com)

Fortpflanzung…

Wir sind einzig und allein auf Fortpflanzung hin ausgelegt… Nein, mehr!… Wir sind einzig und allein auf Vermehrung hin ausgelegt…

Denn sich nur fortzupflanzen, d.h. sein gesamtes genetisches Material bzw. Genom weiterzugeben, egal in welcher zufälligen Konstellation, ist nicht genug… Es darf schon ein wenig mehr sein!…

Während Frauen sich also bei zwei Nachkommen egal welchen Geschlechts lediglich fortpflanzen und erst ab drei Kindern anfangen sich zu vermehren, ist es bei den Männern um einiges komplizierter…

Da fangen wir vielleicht erstmals mit den genetischen Grundlagen an… Männer und Frauen verfügen über die gleiche Anzahl an Chromosomen, nämlich 46 Stück… Diese treten paarweise auf und können in 22 Autosomen-Paare und ein Gonosomen (also Geschlechtschromosomen) Paar unterschieden werden… Bekanntlich handelt es sich bei der Frau dabei um die XX- und beim Mann um die XY-Chromosomen…

Wie schon an den die Chromosomen bezeichnenden Buchstaben wunderbar zu sehen ist, handelt es sich bei dem Y-Chromosom um eine “reduzierte Version” eines X-Chromosoms… Ein Mann besitzt also weniger genetische Information als eine Frau… Tatsache…

Um einen neuen Menschen entstehen zu lassen ist eine Eizelle nötig, welche genau die Hälfte der gesamten Erbinformation einer Frau beinhaltet (wir vernachlässigen hier mal locker die möglichen genetischen Mutationen in Form von Aneuploidien), und eine Samenzelle, die genau die Hälfte aller Autosomen eines Mannes trägt, also ein X- oder ein Y-Chromosom…

Der Mann gibt also mal mehr (bei einer Tochter) und mal weniger (bei einem Sohn) als die Hälfte seiner gesamten Erbinformation weiter…

Somit pflanzt ein Mann sich nicht einmal fort wenn er zwei Söhne zeugt… Dazu wäre schon ein Sohn und eine Tochter notwendig… Dann hat er nämlich 100% seines Erbmaterials (rein rechnerisch, denn der Zufall ist bei diesem Spiel die Regel) an seine Nachkommen weitergegeben…

Hat er allerdings zwei Töchter, dann hat er sich (im Gegensatz zu einer Frau) schon vermehrt, nicht nur fortgepflanzt!…

Um sich zu vermehren muss der Mann also lediglich zwei Töchter, zwei Söhne und eine Tochter, oder drei Söhne zeugen… Frauen müssen auf jeden Fall mindestens drei Kinder bekommen um sich zu vermehren…

- (Quelle: hauptstadt.timblr.com)